Paleo Diät - gesund abnehmen

Die Paleo Ernährung

Hinter der Paleo Ernährung steht die Steinzeiternährung unserer Urahnen. Hier liegt der Fokus vor allem auf naturbelassene Lebensmittel, die es bereits in der Zeit unserer Vorfahren gab: Kein Fast Food, dafür jedoch viel Obst, Gemüse und hochwertige Tierprodukte. Paleo ist vielmehr ein Lebensstil, als nur eine Ernährungsform.

Der Ernährungsplan orientiert sich also an der Ernährung der Sammler und Jäger: Demnach hat diese Ernährungsweise der Urahnen ganz wesentlich zur Entwicklung sowie zum Überleben der Menschheit beigetragen. Aus diesem Grund muss sie auch für den Menschen von heute gewinnbringend sein. Hinter dem Paleo-Konzept steht ein ganzheitlicher Ansatz: Fitness und Gesundheit werden miteinander verbunden und in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Wird die Ernährungsweise also mit einem gesunden Lebensstil kombiniert, fördert sie ganz wesentlich das Wohlbefinden.

Wie funktioniert die Paleo Ernährung?

Im Zentrum des Paleo Ernährungsplans stehen Nahrungsmittel, die bereits in der Steinzeit verfügbar waren. Es geht hier also nicht um irgendwelche Verbote, sondern vielmehr um die Wahl der passenden Nahrungsmittel. Alle Paleo-Lebensmittel stammen aus der Natur und nicht industriell weiterverarbeitet. Sie sind natürlich entstanden und gewachsen. Süßigkeiten und Getreideprodukte gehören somit nicht zur Paleo Diät.

Die Mahlzeiten dieser Ernährungsform legen den Fokus auf viele Proteine und wenig Kohlenhydrate. Zusätzlich prägen frisches Obst und verschiedene Gemüsesorten den täglichen Speiseplan. Auch hochqualitative Fette haben einen wichtigen Stellenwert im Paleo-Konzept.

Fette haben zwar viele Kalorien, doch die tägliche Fettzufuhr führt nicht automatisch zu überschüssigen Kilos. Im Gegenteil: Werden dem Körper die richtigen Fettsäuren zur Verfügung gestellt, kann er diese anstelle von Kohlenhydraten als Energielieferant nutzen. Diese Fettsäuren werden in nicht in Fettdepots eingelagert, sondern dienen der Energiegewinnung zur Aufrechterhaltung aller Vitalprozesse.

Die Lebensmittel der Paleo Diät

Bestimmte Gemüsearten, Beeren aber auch Samen und Nüsse sind in der Natur schon in frühesten Zeiten gewachsen. Getreidearten wie Dinkel, Weizen oder Roggen waren hingegen erst mit der Zeit des Ackerbaus für den Menschen verfügbar.

Zudem ist Getreide heutzutage in den allerseltensten Fällen tatsächlich naturbelassen. Häufig sind es spezielle Züchtungen und Formen, um den Ertrag noch mehr zu maximieren. Solche „modernen und industriell weiterverarbeiteten Nahrungsmittel“ sind absolut kein Bestandteil der Paleo Ernährung.

Meine Empfehlung :

Zur Paleo Diät gehören:

  • Unverarbeitetes Fleisch wie zum Beispiel Huhn, Rind oder Wild.

  • Hackfleisch

  • Eier

  • Saisonale und naturbelassene Frucht- und Gemüsesorten

  • Fisch ohne Panade

  • Meeresfrüchte

  • Nüsse und Samen, aber keine Hülsenfrüchte!

  • Beeren

  • Gewürze

  • Gesunde Öle wie zum Beispiel Leinsamen-, Kokos- oder Olivenöl.

Meine Empfehlung :

Die Qualität steht im Vordergrund der Paleo Ernährung

Im Rahmen der Paleo Diät spielt die Qualität der Nahrungsmittel eine zentrale Rolle. Eier und Fleisch sollten in Bio-Qualität sein. Zudem wird verstärkter Wert auf eine artgerechte Tierhaltung gelegt. Fische sollten aus Wildfang stammen.

Massentierhaltung, chemische Pestizide oder künstliche Aquakulturen werden von den Anhängern der Paleo Ernährung eindeutig abgelehnt, denn so etwas gab es bei den Urahnen schließlich auch nicht.

Obst und Gemüse liefern essenzielle Vitamine, Ballaststoffe und auch Mineralstoffe. Eier, Fisch und Fleisch versorgen den Organismus zudem mit wertvollen Spurenelementen und Proteinen.

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet dieses Paleo Ernährungskonzept?

  1. Die allgemeine Fitness wird gesteigert.

  2. Paleo Diät unterstützt eine gesunde Gewichtsreduktion.

  3. Der Blutdruck wird reguliert

  4. Die Blutzuckerwerte kommen wieder ins Gleichgewicht

  5. Die Verdauungsprozesse werden optimiert.

  6. Die Immunabwehrkräfte werden gestärkt.

  7. Mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit

  8. Bessere Konzentrationsfähigkeit.

Menschen, die unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien leiden, können vom Paleo Ernährungsplan profitieren. Hierzu gehören zum Beispiel Personen mit einer Gluten- oder Laktoseallergie. Auch Personen, die ein zu hohes Körpergewicht senken wollen, können jedoch von der Paleo Ernährung profitieren.

Praxiswissen zum Mitnehmen über die Paleo Diät

Folgende Obstsorten sind im Rahmen des Paleo Konzeptes erlaubt:

  1. Erdbeeren

  2. Äpfel

  3. Bananen

  4. Mandarinen

  5. Limetten

  6. Wassermelonen

  7. Heidelbeeren

  8. Trauben

  9. Pfirsiche

  10. Orangen

  11. Zitronen

  12. Brombeeren

  13. Feigen

  14. Mango.

Also viel mehr als z.B. bei der Keto Ernährung

Erlaubte Gemüsesorten:

  1. Karotten

  2. Brokkoli

  3. Rosenkohl

  4. Spinat

  5. Kopfsalat

  6. Champignons

  7. Rote Beete

  8. Tomaten

  9. Avocado

  10. Gurken

  11. Lauch

  12. Endiviensalat

  13. Paprika

  14. Spargel.

Folgende Fleisch- und Fischsorten dürfen auf den Paleo Speiseplan:

  1. Wild

  2. Freilaufende Schweine

  3. Weidegefütterte Rinder und Schafe.

  4. Huhn

  5. Lachs

  6. Ziege

  7. Truthahn

  8. Muscheln und Garnelen.

Erlaubte Samen und Nüsse:

  1. Kürbiskerne

  2. Sonnenblumenkerne

  3. Macadamianüsse

  4. Walnüsse

  5. Haselnüsse.

Zucker führt im Übermaß zu einer starken Insulinausschüttung. Zudem kann er Übergewicht und gefährliche Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes begünstigen. Aus diesem Grund sollte auf raffinierte Zucker verzichtet werden. Auch künstliche Süßstoffe haben im Rahmen der Paleo Ernährung keinen Platz. Agavendicksaft und Zuckerrübensirup sind bei der Paleo Diät tabu.

Dia Paleo Ernährung erlaubt folgende Süßungsmittel:

  1. Naturbelassenen Honig

  2. Palmzucker

  3. Ahornsirup

  4. Stevia.

Diese Lebensmittel gehören nicht zur Paleo Diät

Welche Nahrungsmittel tabu sind, hängt beispielsweise davon ab, wie streng das Paleo Ernährungskonzept befolgt wird. Ernährungsexperten haben hier einige Lebensmittel definiert, die zwar nicht zum Paleo-Konzept passen, jedoch in kleinen Mengen vertretbar sind:

  • Milchprodukte und Milch

  • Kaffee

  • Honig

  • Kartoffeln

  • Hülsenfrüchte.

Zu den „verbotenen Lebensmitteln“ gehören:

  • Zucker

  • Pasta

  • Brot

  • Reis

  • Süßigkeiten

  • Zuckerreiche Limonaden

  • Fruchtsaft

  • Fertiggerichte und Fertigsuppen

  • Salami

  • Verarbeitetes Fleisch wie zum Beispiel Mortadella.

Die Paleo Diät Grundregeln im Überblick

– Kein Zucker

– Keine verarbeiteten Getreideprodukte

– Nur bestimmte Fruchtsorten sind erlaubt. Diese sind aufgrund des Fruchtzuckeranteils nur in begrenzter      Menge zu genießen.

– Keine Fertigprodukte.

– Keine oder kaum Milchprodukte.

– Zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren muss eine Balance herrschen, um körperinterne                  Entzündungsprozesse zu verhindern.

Bitte beachten Sie:

Dieser Text wurde von keinem Arzt erstellt. Er beruht lediglich auf meinen eigenen Erfahrungen und Recherchen.

Sprechen Sie, falls Sie diese Ernährung anstreben bitte zuvor mit Ihrem Arzt.

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